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Stellungnahmen und Gutachten zur Immmissionsbelastung bestimmter Gebiete oder Standorte durch Stäube und gasförmige Schadstoffen sowie durch Lärm und Gerüchen durch Daten-Recherchen bzw. Messungen

Immissionsmessungen erfolgen mit Hilfe physikalisch-chemischer Methoden, wobei die Häufigkeit der Messungen und die Meßintervalle in Regelwerken und Richtlinien vorgeschrieben sind und je nach Schadstoff variieren können. Neben Messungen im Rahmen großräumiger Immissionskata-ster werden Schadstoffe auch in Zusammenhang mit immissionsschutzrechtlichen Genehmigungs-verfahren, orientierenden bzw. themenbezogenen Untersuchungen gemessen. Sie erfolgen mit Hilfe physikalisch-chemischer Methoden, wobei die Häufigkeit der Messungen und die Meßintervalle in Regelwerken und Richtlinien vorgeschrieben sind und je nach Schadstoff variieren können. Neben Messungen im Rahmen großräumiger Immissionskataster werden Schadstoffe auch in Zusam-menhang mit immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren, orientierenden bzw. themenbezogenen Untersuchungen gemessen.

Weiterer Erhebungsbedarf kann sich auch bei Geruchsbelästigungen in der Nachbarschaft von Mülldeponien, Kläranlagen und Intensivtierhaltungen oder bei Luftverunreinigungen in der Nachbarschaft von Lackierbetrieben ergeben.

Bei immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren sind unter anderem mit Hilfe einer Immissionsprognose Aussagen über die zu erwartende lufthygienische Zusatzbelastung zwingend vorgeschrieben. Aussagen über die zu erwartende lufthygienische Zusatzbelastung zwingend vorgeschrieben.

grafische Dokumentation der Immissionsprognose

Auch für eine erfolgreiche Bauleitplanung müssen bei der Festlegung neuer Wohngebiete, Industrie-/Gewerbebetriebe und Verkehrswege oft vielfältige Nutzungskonflikte verträglich gelöst werden. Hierzu wird für eine rechtssichere Abwägung der verschiedenen Belange meist eine fundierte Bewertung der Immissionsverhältnisse (Luftschadstoffe, Lärm und Gerüche) verlangt.

Basierend auf den Planungsdaten, z.B. Emissionsmassenströme der geplanten Anlage oder Kfz-Verkehr, läßt sich die zu erwartende Immissions-Zusatzbelastung unter Berücksichtigung der meteorologischen Gegebenheiten anhand von Ausbreitungsrechnungen (Immissionsprognosen) ermitteln. Diese Ergebnisse sind ausschlaggebend für die Genehmigung zum Betrieb der Anlage durch die zuständige Behörde. Zur Ermittlung einer Immissions-Zusatzbelastung stehen - je nach Fragestellung - erprobte meso-/mikroskalige Ausbreitungsmodelle zur Verfügung.

Die Bewertung von Immissionskonzentrationen erfolgt mit den rechtsverbindlichen Immissionsgrenzwerten und weiterer anerkannter Richt-, Ziel- und Leitwerte, die zum Schutz der menschlichen Gesundheit, von Tieren und Pflanzen festgelegt wurden.

Die Beurteilung der Umwelterheblichkeit anlagebedingter Luftschadstoff-Emissionen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem UVP-Gesetz erfolgt durch den Vergleich der prognostizierten anlagebedingten Immissions-Zusatzbelastung mit Beurteilungswerten, die den Bereich der Unerheblichkeit definieren. Dieses sogenannte "Schwellenwertkonzept" dient vor allem zur Beurteilung der anlagebedingten Immissions-Zusatzbelastung sowie zur Festlegung des Untersuchungsrahmens für eine Umweltverträglichkeitsprüfung und berücksichtigt im Rahmen des Zulassungsverfahrens den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Beurteilung erheblicher Umweltwirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen.

Die rechtzeitige Klärung über den Umfang der für ein immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren benötigten Unterlagen bzw. die Bereitstellung der tatsächlich erforderlichen Immissionsgutachten trägt wesentlich zu einer raschen und rechtssicheren Genehmigung bei.

Eine deutliche Beschleunigung des Anzeige- oder Genehmigungsverfahrens ist außerdem durch eine sorgfältige und umfassende Vorbereitung der gesamten Antragsunterlagen und eine frühzeitige Einbindung der Genehmigungsbehörde zu erreichen.



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