.

         

Neben der Erhebung von Emissionen und Immissionen im Rahmen von Emissions-/Immissionskatastern sind Immissions-Wirkungsunter-suchungen mit Bioindikatoren (Biomonitoring) das dritte Instrument in der praktischen Luftreinhaltung.
Bei Immissionsmessungen werden jeweils die Konzentrationen einzelner Schadstoffe meist nur über kurze Zeiträumen gemessen. Mit den biologischen Verfahren können dagegen alle einwirkenden Umweltfaktoren direkt vor Ort integrierend erfasst werden: die Wirkung der einzelnen Schadstoffe, ihre Kombination und ihre möglichen Wechselwirkungen sowie auch die am Standort herrschenden Standorts-bedingungen wie z.B. Witterung, Windverhältnisse und Topographie.
Bioindikatoren dienen zur Dokumentation einer Wirkung von Schadstoffen in Luft, Wasser und Boden als Einstieg in die Betrachtung von Be-lastungspfaden und Wechselwirkungen für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Unter Bioindikation versteht man dabei den Einsatz geeigneter Indikatororganismen (Bioindikatoren), die eine qualitative und quantitative Ermittlung der Wirkung von anthropogenen und natürlichen Umwelteinflüssen (häufig Luftverunreinigungen) ermöglichen.
Der systematische, zeitlich und räumlich wiederholte Einsatz von Bioindikationsverfahren zur integrierenden Kontrolle des Zustandes der belebten Umwelt nennt man dann Biomonitoring.
Ein Wirkungskataster ist eine Sammlung von Wirkungsbefunden zur flächenhaften Darstellung von Umwelteinflüssen und deren Bewertung.


Bioindikatoren sind z.B. im Einsatz


Hier finden Sie weitere Informationen:




Nach oben